Flugschule Wolfgang Schumacher GmbH   
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Was ist der PPL?
Voraussetzungen
Theorieausbildung
Praktische Ausbildung
Sprechfunkzeugnis
Unterrichtsmaterial
 

Die praktische Ausbildung

Mit der praktischen Ausbildung kann direkt nach der Anmeldung begonnen werden. Vorgeschrieben sind vom Gesetzgeber bei einer Ausbildungsdauer von fünf Monaten insgesamt 40 Flugstunden. Von dieser Zeit müssen 10 Stunden im Alleinflug absolviert werden. Wird für die Ausbildung ein längerer Zeitraum benötigt, so erhöht sich die Anzahl auf 45 Stunden bzw. 15 Alleinflugstunden.

In dieser Zeit werden eine Vielzahl von Ausbildungsübungen durchgeführt.
Zu Beginn wird die Platzrundenschulung einen großen Anteil an der Ausbildung einnehmen. Die Handhabung des Flugzeugs und das Beherrschen der Landung stehen zu diesem Zeitpunkt im Vordergrund. Abgeschlossen wird dieser Ausbildungsabschnitt mit dem ersten Alleinflug.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung stehen die Verfeinerung des Könnens und die Navigation auf dem Programm. Hierzu zählen Flüge zu verschiedenen fremden Flugplätzen mit Alleinlandungen des Flugschülers, eine Flughafeneinweisung an einem internationalen Flughafen sowie mindestens ein Flug in über 2000m Höhe.

Mit der Einführung des europäischen Flugscheines wurde eine etwa fünf Stunden umfassende Schulung in Nutzung der Funknavigation (früher Fortbildung CVFR) in die Grundausbildung integriert. Somit wird die Qualifikation der Piloten nochmals bereits in der Ausbildung erhöht.

Die Überlandflüge sowie der Dreiecksflug über mehr als 270km im Alleinflug bilden den Abschluss der praktischen Ausbildung. Vor der praktischen Prüfung werden nochmals die Übungen aus dem Prüfungsprogramm intensiv trainiert.

Jedem dürfte klar sein, dass man nach 45 Stunden noch kein perfekter Pilot ist. Wir versuchen durch eine gute und solide Grundausbildung die Basis zu schaffen, dass der "neue Pilot" an seinem Hobby Freude hat.
Es schadet sicher nichts, wenn man von Zeit zu Zeit mit einem Fluglehrer die erworbenen Kenntnisse wieder auffrischt.

Die praktische Prüfung

Sind alle erforderlichen Bedingungen erfüllt, meldet die Flugschule den Flugschüler zur praktischen Prüfung. Die Luftfahrtbehörde teilt dem Flugschüler daraufhin einen Prüfer zu.

Dieser überprüft in einem etwa eineinhalb-stündigen Prüfungsflug sowohl die navigatorischen als auch die fliegerischen Kenntnisse. Die Flugübungen umfassen Normal- und Notverfahren, wie beispielsweise Stallübungen, Steilkurven oder simulierten Notlandeübungen.
Nach erfolgreich absolvierter Prüfung reicht der Prüfer seinen Bericht gemeinsam mit der Flugvorbereitung des Schülers bei der Luftfahrtbehörde ein.

 

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